Vergleich Onlinebroker / Onlinedepot

 

Neutraler Vergleich für Onlinebroker und Onlinedepot

Vergleich der Onlinebroker

Auf vielfache Nachfrage habe ich nun einen Rechner zum Vergleich für Onlinebroker und Onlinedepots gesucht und gefunden der allen Ansprüchen eines guten Vergleichs der gängigen Onlinebroker entspricht. In der Grundeinstellung des Vergleichs für Onlinebroker sind auf 1 Jahr, 10 Trades bei einem Ordervolumen von 3000 € und einem Depotwert von 10.000€ voreingestellt. Unter Details (oben rechts) können Sie die Berechnung auf 1 Trade einstellen um die Kosten bei dem jeweiligen Onlinebrokerfür eine Transaktion zu erfahren, oder auch jeden anderen Wert einstellen, sowie auch Ordervolumen und Depotwert ändern.

Rechner zum Vergleich der Onlinebroker mit den Kosten für 1 Jahr bei 10 Trades. Unter Details können Sie die Anzahl der Transaktionen sowie Ordervolumen einstellen.

 

Online Broker Vergleich – worauf man achten sollte.

Heutzutage ist es kein Problem mehr seine Börsengeschäfte von zu Hause aus über das Internet zu führen. Zu diesem Zweck gibt es mittlerweile einige gute Online Broker, die den Zugang zu den wichtigsten Börsenpattformen herstellen und darüber hinaus auch eine effektive Depotverwaltung sicherstellen.
Bei jedem Online Broker fallen verschiedene Gebühren an, die beim Aktien und Wertpapierhandel berücksichtigt werden müssen. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, den richtigen Online Broker für das eigene Anlageverhalten zu finden.

Die Depotkosten beim Online Broker: ein wichtiges Kriterium

Einer der Kostenpunkte und somit wichtiger Bereich sind die Depotkosten eines Online Broker. Hierbei wird häufig zwischen einer Pauschalabgabe und zwischen vom Depot abhängigen Gebühren unterschieden. Weiterhin gibt es auch viele Online Broker am Markt, bei denen für die Depotverwaltung überhaupt keine Gebühren fällig werden. Diese kostenlosen Angebote sind vor allem für Kleinanleger und Einsteiger im Aktienhandel sehr interessant. Weil hier nicht gleich am zu Beginn Fixkosten anfallen, die die eigene langfristige Rendite erst erwirtschaften muss. In Bezug auf die Depotkosten ist auch die Verzinsung auf dem Verrechnungskonto ein beachtenswerter Punkt, da diese einen Teil der FIxkosten wieder einspielen kann.

Die Wahl des Online Broker hängt vom eigenen Anlageverhalten ab

Aktienhandel verlangt nach aktuellen Kursen. Wie bei vielen Kostenfaktoren ist natürlich auch die Wahl des richtigen Online Brokers vom eigenen Anlageverhalten abhängig, denn wer viele Transaktionen durchführt, kann durchaus mit höheren Fixkosten eines Online Broker leben, möchte dafür die Transaktionskosten relativ niedrig halten. Kleinanleger die weniger Transaktionen durchführen, haben dagegen kaum ein Problem mit etwas höheren Gebühren für einzelne Orderausführungen bei ihrem Onlinebroker, wollen jedoch die Fixkosten des eigenen Online Depot möglichst gering halten. Deshalb kann man nicht einen bestimmten Online Broker für alle Nutzer gleichermaßen empfehlen, sondern lediglich einen Vergleich der Online Broker anbieten, der je nach eigenem Anlageverhalten ausgewertet werden muss.

Die Transaktionskosten eines Online Brokers ein wichtiger Punkt

Da man einen Online Broker nutzt, um Handelsaufträge, also Transaktionen, durchzuführen und daraus eine entsprechenden Gewinn zu generieren, bilden diese natürlich einen wichtigen Punkt bei einem Vergleich der einzelnen Online Broker. Dabei wird normalerweise eine Gebühr für je eine Transaktion, eine Gebühr für die Einrichtung eines Limits und eine Gebühr bei Teilausführung bestimmter Transaktionen unterschieden. Bei normalen Transaktionsgebühren berechnen fast alle Broker einen bestimmten Prozentsatz des Ordervolumens, jedoch legen sie oft zusätzlich einen Mindest- und einen Höchstbetrag fest, der sowohl für Kleinanleger, als auch für Profis oftmals eine sehr interessante Marke darstellt. So ist eine Gebühr von 0,25% einer Order für den professionellen Großanleger beispielsweise nicht so wichtig, wenn als Höchstsatz 29 Euro pro Trade bei diesem Online Broker angegeben werden, denn er würde diesen Satz mit seinen Ordern fast immer übertreffen und zahlt in dem Beispiel deshalb nur die 29 Euro.

Ausser Kosten sind auch die Handelsmöglichkeiten bei einem Online Broker entscheidend

Ein weiterer wichtiger Punkt beim Vergleich und der Wahl eines Online Broker sind die Handelsmöglichkeiten, die dem Anleger geboten werden. Hierbei ist vor allem für erfahrene Anleger interessant, ob neben dem Xetra-Handel auch außerbörsliche Handelsplätze genutzt werden können und ob ausländische Börsenplätze zur Verfügung stehen. Dies mag vor allem für Anfänger im Aktienhandel weniger wichtig sein, jedoch wird sich nach einiger Zeit bewußt werden, dass mehr Handelsplätze auch immer bessere Renditemöglichkeiten mit sich bringen. Hier ist die Auswahl an Optionen größer und man hat den gesamten Markt besser im Überblick. Neben Handelsplätzen für Aktien gehört für viele Anleger auch immer noch eine große Auswahl verschiedener Fonds dazu, die ebenfalls über einen Online Broker gehandelt werden können.

mit den besten Grüßen

 

Rüdiger Dalchow

  7 Responses to “Vergleich Onlinebroker / Onlinedepot”

  1. […] HomeGratis E-book zum Aktienhandel und Videokurs 1 und 2ImpressumLiteratur-Empfehlungenüber michVergleich Onlinebroker / Onlinedepot ← Aktueller Medientipp: Grauer Markt – Doping für den Kleinanleger WDR5 […]

  2. Hallo!

    Was wäre mit den sog. Billig-Anbieter?z.B. Flatex? Man liest im Internet, sie werben, sie wären am günstigsten! Wo ist der Haken?

    Besten Dank für Ihre Antwort!

    Grüße, Lukasz

  3. Flatex hin oder her… Ich finde den Artikel samt Vergleich gut. Und auch Cortal Consors auf Platz 1 (nicht nur)mit Blick auf die Kosten finde ich gut. Guter Artikel!

  4. Leider fehlen dort Internationale Broker. Lynx ist mit dabei, aber was ist mit den australiern zum Beispiel, die stellenweise eine bessere Regulierung haben und eine bessere Einlagensicherung als die deutschen!

  5. Du hast Recht, es kommt auf das Tradingverhalten an. Wer viel OTC handelt, ist bei Flatex sicherlich gut aufgehoben. Anderer Punkt ist die Stabilität der Anwendungen, da sehe ich CortalConsors eher vorne.

  6. Hallo,

    ich denke das es DEN Broker nicht gibt. Es kommt auf das Trading-System, das Tradingprodukt und auf den Zeithorizont an. Für das aktive Traden nehme ich meist US-Broker, für Trendfolge oder Aktien-Dividenden-Investments bieten sich auch deutsche Broker oder Banken an.

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