Dez 292013
 

Das Börsenjahr 2013 neigt sich dem Ende zu und es ist Zeit für das letzte Update in diesem Jahr.

Die natürliche große Frage was das Jahr 2014 an der Börse für uns bereithält habe ich in einem kleinen Videoausblick, für Sie, in einem extra Beitrag zusammengefasst.

—- zum Videoausblick für das Börsenjahr 2014 —-

Bevor wir aber nun den Sekt für die Sylvesterparty kaltstellen, heißt es noch einen Blick auf das zu werfen was sich im Musterdepot getan hat und vor allem die Stop/Loss anzupassen um unsere Gewinne abzusichern.

Die aktuell im Musterdepot befindlichen Werte entwickeln sich alle recht gut und es ist noch Spielraum für Neuaufnahmen zu Beginn des neuen Jahres.

Der vielen Worte aber nun genug, auf zum Videoupdate:

Dez 192013
 

Aktien und Börse 2014Das Börsenjahr 2013 verabschiedet sich auf einem hohen Niveau. In den Medien ist die Zeit der Rückblicke. Was ist passiert und was hat es gebracht?

Wir wollen aber einmal einen Blick voraus werfen.

Was bringt das Börsenjahr 2014?

Wie wird es also das neue Jahr? Haben wir in 2013 nun die Höchststände gesehen?

Deutschland hat noch immer die Führungsrolle innerhalb der Euro-Wirtschaftszone und nach der Wahl auch eine handlungsfähige Regierung.

In Europa ist die Krise noch lange nicht vorbei, aber es scheint ein Boden erreicht zu sein.

In den USA hat, mit der Meldung vom 18.12.2013 das Tapering begonnen, welche Folgen sind zu erwarten?

Die entscheidenden Fragen einmal ein wenig beleuchtet in unserem Ausblick für den Aktienmarkt in 2014:

 

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Dez 072013
 

Börsencrash und Geldentwertung, BlödsinnEs geht auf das Jahresende zu und der DAX hat neue Allzeithöchststände markiert.

In der letzten Zeit liest man vermehrt, dass eine größere Korrektur oder gar ein Crash nun unausweichlich sind. Noch besser sind die „Propheten“ die gleich eine komplette Entwertung des Euros oder des Dollar oder am besten gleich aller bisherigen Zahlungsmittel ankündigen.

Komisch nur das in diesen „Experten-Schreiben“ dann auch immer gleich eine Lösung mit Verkauft, ein Geheimtipp, welcher die einzige Lösung ist das eigene Vermögen zu retten. Ja nicht nur zu retten, sondern gleich auch noch zu vervielfachen.

Was für ein Blödsinn!

Die Geldentwertung, mal ehrlich das ist Unsinn

Würden die Währungssystem tatsächlich einen Kollaps erleiden, gäbe es keinerlei Werthaltigkeit mehr, da alle bisherigen Wertesystem ja nicht mehr gelten und noch nicht klar wäre ob wir ab dann Kokosnüsse, Salz oder Allufelgen als neue Währung betrachten würden.

Aber an sowas glaubt doch ernsthaft niemand.

Börsencrash, die Möglichkeit besteht, aber…

Anders und oftmals auch, scheinbar, begründeter melden sich die zu Worte die einen Crash an den Börsen voraussagen.

Das ganze wird damit begründet, dass wir an den Börsen die Höchststände aller Zeiten verzeichnen, was beim Deutschen Aktienindex nicht einmal zutrifft wenn man sich den Kurs Index und nicht den Performance Index anschaut. Ein anderer oft  genannter Grund ist dass der Anstieg der Aktienkurse nur durch das Gelddrucken der FED, also der amerikanischen Notenbank, zu Stande gekommen ist.

Die Crash Propheten sind aktuell wieder sehr gefragt und geben ihre Meinung auch kund wenn sie gar keiner darum gebeten hat.

Was kann man also machen? Ist das Ende nun wirklich nah?

Die Antworten hierauf lauten Nein, das Ende ist nicht nah und, was man machen kann, erst mal durchatmen und sich anschauen was Crash in der historischen Zeitlinie der Börsen überhaupt bedeutet.

Untersuchung sogenannter Börsencrashs in der Historie

Um Ihnen dies zu verdeutlichen habe ich einmal am Beispiel des amerikanischen S&P die historischen Kurse seit 1928 etwas näher beleuchtet. Dies sind insgesamt über 21.500 Handelstage. Ich wollte herausfinden wie oft hat es ein Crash gegeben und wie stark ist dieser dann jeweils ausgefallen.

Hier sind die Ergebnisse dieser kleinen Untersuchung:

Es gab 89 Fälle in denen die Kurse sehr kurzfristig 10 % und mehr zurückgegangen sind. D.h. im Durchschnitt alle elf Monate ist ein Kursrückgang um 10 % als normal zu betrachten und keineswegs als Crashszenario anzusehen.

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21-mal sind die Kurse über 20 % eingebrochen. D.h. etwa zweimal in einem Jahrzehnt gehen die Kurse um etwa ein Fünftel ihres Gesamtwertes zurück. Allerdings sind auch diese Rückgänge meist sehr sehr zeitnah wieder aufgeholt worden.

Neunmal sind die Kurse um 30 % oder mehr zurückgegangen. Dies ist allerdings nicht mit der Regelmäßigkeit aufgetreten dass etwa jedes Jahrzehnt einmal ein solcher Rückgang zu zu Stande gekommen ist sondern dass in sehr wohlfeilen Zeiten ein auf und ab von 30 % und mehr in kurzen Zeitabständen stattgefunden hat. Wichtig ist hierbei das ist nicht nur die Kursrückgänge sondern auch die dazugehörigen Gegenbewegung gab.

Am Ende hat der Aktienmarkt immer gewonnen

Trotz all dieser Rückschläge hat es in den 85 Jahren seit 1928 kein Szenario gegeben das von den Märkten nicht auch wieder bereinigt wurde. Ein Dollar der 1928 in den S&P investiert wurde hätte heute einen Wert von 2700 $, trotz all der zwischenzeitlichen „Crashs“.

Kursrückgänge in den in den Aktienkursen, auch wenn diese einmal 10 % überschreiten sollen, sind also ganz normal und werden vom Markt auch wieder bereinigt.

Es geht also nicht darum den großen Crash vorherzusehen, genauso wenig wie in ein oder zwei, so genannten, Geheimtipp Aktien sein Heil zu suchen und darauf zu hoffen auf die Schnelle ein Vermögen zu machen.

Nur Wissen schützt vor Risiken

Es muss jedem klar sein, gerade heutzutage, bei einem praktisch nicht mehr vorhandenen Zinsniveau, dass es darum geht sein Vermögen zu schützen und langfristig aufzubauen.

Eine Jahresperformance von 10 % und mehr ist hierbei nicht übertrieben. Allerdings ist das Hauptaugenmerk immer darauf gerichtet die Risiken überschaubar zu halten und so Verluste zu vermeiden.

Denn nur wer größere Verluste vermeidet kann auf lange Sicht auch große Gewinne erzielen.

Darum vermittle ich Ihnen in meinen Schulungsvideos, im Mitgliederbereich, ausgiebig alle nötigen Grundlagen um erfolgreich im Aktienhandel tätig zu sein.

Beginnend mit den wichtigsten Grundlagen, nämlich dem Aufbau eines Position und Risikomanagementsystems für Ihr Depot, über die Art und Weise wie man Aktien auswählt, bis hin zur technischen Analyse wird Ihnen alles ausführlich in einzelnen Wochenende Lektionen inklusive Videokurs erklärt.

Der Bereich Technische Analyse geht hierbei von den wirklichen Grundlagen, wie dem Lesen eines Aktiencharts und dem Erkennung von Trends, bis hin zu komplexen Thematik wie der Candlestickanalyse und dem Einsatz von Bollingerbändern oder Oszillatoren wie dem RSI.

Alle Lektionen sind aufeinander aufgebaut, so dass auch die komplexeren Themen für den Anfänger leicht verständlich sind.

Glauben Sie also nicht an die Crash Propheten und feiern Sie auch nicht auf die Versprechen des leichten Geldes mit automatischen Optionsprogrammen oder ähnlichem Unsinn herein.

Schaffen Sie sich selber die Grundlagen an wissen die Sie benötigen um wirklich langfristig an der Börse Erfolg zu haben und ihr Geld nicht der Null Zins Politik, die aktuell vorherrscht, auszusetzen und somit zu vernichten.

Nur wer selber versteht wie das System funktioniert kann auf Dauer Erfolg haben.

Das Gute daran ist, dass das Ganze gar nicht so kompliziert ist wie viele annehmen.

Starten Sie also jetzt durch, um ab 2014, nicht durch die Ratschläge irgendwelcher Experten, sondern durch eigenes Wissen, wirklich erfolgreich im Aktienhandel tätig sein zu können.

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Nov 302013
 

Der DAX ist weiterhin guter Laune und ist am Freitag mit einem neuen Alltimehigh bei 9405 Punkten aus dem Handel gegangen. Nun werden die ersten Stimme wieder laut das bei diesen Ständen ja eine Gegenbewegung notwendig wäre und auch die Crashpropheten machen sich wieder bemerkbar.

Börsencrash? Warum denn eigentlich?

Das ist die Frage die mans ich stellen sollte. Warum sollte es zu einem Crash kommen? Die Eurozone hat weiterhin ihre Probleme ist aber in großen Teilen auf einem Weg der Besserung, die Wirtschaft in den USA stabilisiert sich weiter und auch in Asien ist ein stabiles Wchastum zu verzeichnen.

Es gibt also keine Gründe für ein Crashszenario, sicherlich kann es auch mal ein paar Prozent nach unten gehen, das wäre aber nur eine Konsolidierung und keines Falls der Anfang eines größeren Downmoves.

Was bringt die Börse in der nächsten Zeit?

Es ist davon auszugehen das auch der Dezember ein positiver Börsenmonat wird und die Jahresendrallye vorerst weiter geht. 9400 Punkte sind genommen, die Marke von 10.000 Punkten werden wir wohl dieses Jahr nicht erreichen aber 9600 Punkte sind in den nächsten Wochen durchaus realistisch.

Was passiert im Musterdepot?

In unsrem Musterdepot sind zwei Werte ausgestoppt worden. Zum einen die General Electric mit einem Plus von über 10%, was sehr erfreulich ist.

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Anders dagegen ist es bei Ebay gelaufen, hier ist der Wert mit einem Minus in der Stop gelaufen, was mich dabei mehr ärgert ist das die Meldungen zu Ebay eigentlich sehr positiv sind und eine neue Technologie in den USA gerade an der Markt geht die Ebay auch ausserhalb des Onlinehandels ermöglicht Umsatz zu generieren. Allerdings sehen einige Kollegen großer Analystenhäuser hier zuerst die entstehenden Kosten und nicht die Möglichkeiten die sich ergeben und Werten Ebay deshalb ab was auch den Kurs in den Keller geschickt hat… Naja, Ebay bleibt aber auf alle Fälle auf unserer Watchlist.

Bei der deutschen Post ist es an der Zeit den Stop/Loss anzupassen und alles weitere was im Musterdepot passiert, wie immer, im Videoupdate.

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Nov 212013
 

Die PSI AG, mit ihrem Sitz in Berlin, entwickelt und integriert seit 1969 Lösungen für Energie-, Produktions- und Infrastrukturmanagement. Dies alles basiert bei der PSI AG auf eigener Software und wird individuell auf die jeweiligen Anforderungen ausgerichtet.

Zu den Kunden der PSI AG gehören internationale Energieversorger und Großkonzerne sowie mittelständische Unternehmen.

Das breite Tätigkeitsfeld der PSI AG ist nicht so einfach zu überschauen, darum freue ich mich besonders mit Herr Karsten Pierschke, Leiter Investor Relation und Unternehmenskommunikation der PSI AG, einen Interviewpartner gewinnen zu können der uns einen etwas besseren Ein- und Überblick zum Unternehmen geben kann.

 

aktienhandel-einsteiger.de:

 Karsten Pierschke, Leiter Investor Relation und Unternehmenskommunikation der PSI AG

Karsten Pierschke, Leiter Investor Relation und Unternehmenskommunikation der PSI AG

Zunächst, Herr Pierschke, vielen Dank, dass Sie die Zeit finden konnten uns für ein Interview zur Verfügung zu stehen.

Herr Pierschke, die, schon im Vortext angesprochenen, vielseitigen Einsatzfelder für Lösungen der PSI AG machen es dem Privatanleger nicht einfach sich ein Bild vom Unternehmen zu machen. Können Sie für uns die Kernkompetenz des Unternehmens kurz umreißen?

Karsten Pierschke:

Sehr gerne. PSI entwickelt Softwarelösungen für die Optimierung und Steuerung von Energie- und Materialströmen bei Energieversorgern und in Industrieunternehmen mit komplexen und häufig energieintensiven Produktionsprozessen.

Dabei geht es immer darum, die Effizienz des Einsatzes von Energie, Arbeit und Material zu optimieren. Daher zeichnet sich unsere Software durch viele spezielle Algorithmen aus, die den Kerngeschäftsprozess des Kunden verbessern und ihn damit erfolgreicher machen.

aktienhandel-einsteiger.de:

In Europa ist die PSI AG eines der führenden Unternehmen wenn es um Energieleitsysteme geht. Jedem ist bewusst, dass die Bereitstellung und Verteilung von Energie ist eines der zentralen Themen der Zukunft ist. Wie sieht das Unternehmen sich selber für die Zukunft aufgestellt und gegenüber dem Wettbewerb im Vorteil?

 

Karsten Pierschke:

Mit unseren Leitsystemen für Strom- und Gasnetze sind wir der dominierende Anbieter in Deutschland und haben uns hier gegen große Elektro-Automatisierungskonzerne durchgesetzt. Unsere Lösungen verfügen über viele intelligente Funktionen, die zum Beispiel beim Umgang mit der stark schwankenden Erzeugung aus Sonne und Wind helfen. Bei knappen Leitungskapazitäten kann man mit speziellen Funktionen den Durchsatz erhöhen und zugleich die beim Transport über weite Entfernungen entstehenden Verluste begrenzen.

Damit sind unsere Lösungen besonders in Ländern attraktiv, in denen die Netzkapazitäten knapp sind. Sei es wie in Deutschland durch den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien, durch starkes Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum wie in Südostasien oder wie in vielen Ländern durch unterlassene Investitionen in die Infrastruktur.

Dadurch sind wir inzwischen nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch in Russland, Südostasien und in der Golfregion der stärkste Anbieter.

aktienhandel-einsteiger.de:

Das Thema Energie ist zentral, bei der Erzeugung von Energie wird aber immer mehr zu dezentralen Lösungen übergegangen. Welche Rolle wird die PSI AG in diesem Wandel und auch beim immer größer werdenden Feld der neuen Energien einnehmen?

Karsten Pierschke:

Wie gesagt: Mit einem Marktanteil von über drei Vierteln in Deutschland sorgen intelligente PSI-Lösungen schon heute für eine funktionierende Energieversorgung unter den Bedingungen der Energiewende.

Der Druck auf die Netzbetreiber, unsere höheren Optimierungsfunktionen auch auf den unteren Spannungsebenen auszurollen, steigt mit jedem Prozentpunkt, den die erneuerbaren Energien im Gesamtmix zulegen.

Leider sind die Versorger durch die hohen Verluste im Kraftwerksbereich immer weniger zu Investitionen in der Lage. Das gefährdet die Energiewende und belastet trotz des hohen Marktanteils die Entwicklung unseres Energiegeschäfts, wie man in den letzten drei Jahren deutlich sehen konnte.

aktienhandel-einsteiger.de:

Die Sparte Infrastrukturmanagement konnte im letzten Jahr zulegen. Wie schätzen Sie die Ansprüche des Marktes, bei immer komplexeren Aufgaben in Transport und Logistik, ein und wird die PSI AG hier noch weiter zulegen können?

Karsten Pierschke:

Im Infrastrukturbereich sehen wir vor allem in den Wachstumsregionen Südostasiens viel Potenzial durch Infrastrukturinvestitionen und die Notwendigkeit, mehr aus der vorhandenen Infrastruktur herauszuholen. Das geht nur durch IT-Lösungen, die für mehr Effizienz sorgen.

Unser im Produktionsmanagement angesiedelter Logistikbereich verzeichnet eine hohe Nachfrage nach Lösungen, mit denen sich komplexe Logistiknetze optimieren und im täglichen Betrieb flexibler steuern lassen. Allerdings erfordert dies auch Investitionen in unsere Produktbasis, die in diesem Jahr stärker als geplant unsere Ergebnisse belasten.

Einen zusätzlichen Schub erwarten wir in den kommenden Jahren aus dem „Industrie 4.0“-Konzept, also flexiblen und selbststeuernden Produktions- und Logistikprozessen.

aktienhandel-einsteiger.de:

Die „Eurokrise“ hat bei vielen Unternehmen im letzten Jahr zu größerer Zurückhaltung bei Investitionen geführt, dies wird auch die PSI AG gespürt haben. Nun scheinen die Ampeln in vielen Wirtschaftbereichen wieder auf „grün“ zu wechseln. Gehen Sie davon aus, dass auch die PSI AG diese Wende spüren wird und ihre Kunden sich wieder vermehrt in die Auftragsbücher eintragen?

Karsten Pierschke:

Wir konnten im vergangenen Jahr den Auftragseingang um 8 Prozent steigern und in diesem Jahr das hohe Niveau zumindest halten. Im Industriegeschäft haben wir eher eine Verlagerung in andere Regionen wie die USA gesehen, wo wir durch die Verfügbarkeit günstiger Energie aus Schiefergas derzeit eine Re-Industrialisierung erleben.

Bremseffekte gab es eher durch das spezielle regulative Umfeld im Deutschen Energiemarkt. Dies konnten wir nur teilweise durch Exporte ausgleichen, da wir im Energiebereich noch nicht so international aufgestellt sind wie etwa in der Stahlindustrie.

aktienhandel-einsteiger.de:

Zum Abschluss die unvermeidliche Gretchenfrage. Der Kursverlauf der PSI AG hat in letzter Zeit die Anleger nicht gerade zu Freudensprüngen verleitet. Ist Ihrer Meinung nach auch hier eine Wende in Sicht und die PSI AG wird (durch eigenen Steuerungssysteme) den Anlegern wieder ein helleres Licht am Ende des Tunnels erstrahlen lassen?

Karsten Pierschke:

Hier muss man zwei Dinge unterscheiden: Zum einen bauen wir die PSI seit 2005 von einem breit diversifizierten Dienstleister zu einem Software-Produktanbieter um. Mit dieser Strategie sind wir im Schnitt um 7-8 Prozent gewachsen und haben das operative Ergebnis um durchschnittlich 20 Prozent im Jahr gesteigert. Zugleich sind viele Anleger aber enttäuscht, dass wir bisher nicht von der Energiewende profitieren können sondern eher belastet werden.

Der Umbau des Unternehmens und der historischen Produktbasis erfordert erhebliche Investitionen in Entwicklung und Rollout einer neuen Basistechnologie, durch die wir produktiver und profitabler werden. Diese Invstitionekosten sind uns 2013 in einem Bereich aus dem Ruder gelaufen, wobei es sich aber um Einmaleffekte handelte. Daher erwarten wir 2014 eine Rückkehr auf das Ergebnisniveau von 2012 und in den Folgejahren weitere Margensteigerungen.

Anders ist es bei der Schwäche im Energiemarkt. Die Auflösung des Investitionsstaus würde uns einen zusätzlichen Impuls geben. Ob und wann die offensichtlichen Probleme der Energiewende von der Politik angegangen werden, ist angesichts der derzeit laufenden Koalitionsverhandlungen aber nicht abschätzbar.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Karsten Pierschke und der PSI AG für dieses aufschlussreiche Interview.

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Nov 132013
 

Window Dressing was ist das bedeutungIn jedem Jahr wird an der Börse eine Jahresendrallye erwartet. Diese kommt nicht immer aber oft und das hat seine Gründe. Einer dieser Gründe ist das sogenannte Window Dressing.

Der Begriff Window Dressing taucht auch spätestens Ende November jeden Jahres vermehrt in der Berichterstattung der Medien über die Börse auf. Doch was ist diese Window Dressing eigentlich, woher kommt der Begriff und was sind die Auswirkungen?

Window Dressing: woher der Begriff stammt

Mit dem Begriff Window Dressing hat sich, wie so oft, ein Anglizismus in den Sprachgebrauch der deutschen Börsenlandschaft eingeschlichen. Eigentlich bedeutet Window Dressing so viel wie Schaufenstergestaltung. Aber, wie bei der Präsentation von Waren in einem Schaufenster, soll auch beim Window Dressing bei Aktienfonds etwas schöner und besser dargestellt werden als es eigentlich ist.

Warum Fonds Window Dressing betreiben

Während die meisten Unternehmen eher dazu neigen Ihre Gewinne in der Bilanz zu schmälern, etwa durch Rückstellungen, um die Steuerlast auf die entstandenen Gewinne einzuschränken, ist das Verhalten bei Fonds oft abweichend davon.

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Fonds wollen eine möglichst gute Performance aufweisen. Dies geschieht aus mehreren Gründen jedoch mit dem gleichen Ziel. Eine möglichst gute Performance bringt bessere Ratings mit sich und auch die Presse hat etwas Gutes über den Fonds zu berichten. Ziel ist es natürlich immer für den Kunden, der sein Geld in den Fonds investiert, möglichst attraktiv da zustehen.

Aus diesem Grund werden, besonders zum Jahresabschluss, die Bilanzen und die Portfolios der Fonds aufpoliert. Die hier entstehende Darstellung entspricht nicht immer ganz dem Verlauf den ein Fonds über das Jahr gemacht hat und bewegt sich teilweise am äußeren Rahmen des Erlaubten.

Wie Window Dressing funktioniert

Es gibt grundsätzliche zwei Ansätze die beim WIndow Dressing verfolgt werden. Zum einem geht es darum die tatsächliche Performance des Fonds kurzfristig zu Stichtag besser aussehen zu lassen. Zu diesem Zweck werden kleinere, marktenge Werte die sich in den Depots des Fonds befinden vermehrt zugekauft.


Durch diese stark erhöhte Nachfrage steigt der Kurs dieser Werte an der Börse an und die Depots der Fonds spiegeln einen höheren Wert wieder als vor dem „kosmetischen Eingriff“.  Dieser Effekt ist aber nur von kurzer Zeitdauer und Privatanleger müssen aufpassen, dass sie bei solchen künstlichen steigenden Preisen nicht zu den Verlierern gehören wenn es nach dem Stichtag wieder Bergab geht.

Der andere Ansatz des Window Dressing ist es den Fond mit möglichst „guten“ Werten auszustatten. Es werden also vor dem Stichtag Aktien zugekauft die über das Jahr gesehen eine sehr gute gesamt Entwicklung gehabt haben.

Hier soll der Anschein erweckt werden, dass der jeweilige Fond ja nur in die Gewinner des Jahres Investiert hat, wenn zu Jahresende die Positionen der im Fond befindlichen Werte veröffentlicht werden.

Window Dressing der Fonds: Chance und Risiko für den Privatanleger

Das Risiko für Privatanleger besteht darin, wie oben schon beschrieben, gerade bei marktengen Werten in die Falle zu laufen. Wenn die Kurse steigen und dem Anleger Einstiegssignal liefern, ist die Gefahr groß den Zeitpunkt zu verpassen wenn die großen Fonds die Titel wieder abstoßen und die Kurse meist schneller wieder fallen als sie zuvor gestiegen sind.

Allerdings bieten sich auch Chancen für den Privatanleger. Werte die über das Jahr schon eine gute Performance gemacht haben, werden mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit in den letzten beiden Monaten des Jahres noch einmal mit erhöhter Dynamik ansteigen. Hier kann auch der Privatanleger Gewinne realisieren und das Risiko bei großen Werten, den sogenannten Bluechips, auf allzu große Gegenreaktionen ist um ein vielfaches geringer als bei kleineren Werten.

Nov 062013
 

Ein IPO sorgt oft an der Börse für viel Aufmerksamkeit, gerade wenn es um bekannte Marken geht. Doch was bedeutet der Begriff IPO eigentlich und wie läuft so ein IPO ab?

IPO: der Börsenbegriff – wie so oft aus dem englischen übernommen

Auch wenn der Begriff IPO bei deutschen Unternehmen verwendet wird, er ist eine englische Abkürzung und bedeutet im Grunde nichts anderes als Börsengang.

IPO steht für initial public offering, in der englisch sprachigen Presse auch ab und an als „stock market launch“ bezeichnet und steht für das erstmalige Handeln der Aktien eines Unternehmen an der Börse.

Gründe und Vorbereitung eines IPO

E-Book SonderpreisDer Grund warum ein Unternehmen ein IPO durchführt ist recht einfach, mit dem Gang an die Börse wird dem Unternehmen Geld zugeführt, welches dann für das weitere Wachstum oder die Stärkung des Eigenkaitals eingesetzt werden kann.

Die Vorbereitung eines IPO wird in der Öffentlichkeit meist kaum wahrgenommen, ist für das Unternehmen aber von hoher Bedeutung. Neben der Prüfung ob das Unternehmen selber die nötigen Eigenschaften innehat um Börsennotiert zu werden, geht es hier auch um die Auswahl der Emissionsbanken und des Handelsplatzes an dem die Aktien des Unternehmens dann später gehandelt werden.

Das wohl bekannteste Beispiel, dass ein IPO, durch eine unzureichende Vorbereitung, den Start an der Börse unschöner als geplant  verlaufen kann ist wohl Facebook. Nach dem IPO von Facebook sind die Aktien, trotzt der Bekanntheit des Unternehmens und großer Aufmerksamkeit (eigentlich schon ein Wirbel der um das IPO gemacht wurde), in den ersten Wochen von 45 US-Dollar auf unter 18 US-Dollar gefallen.

Zeichnen und Zuteilung von Aktien beim IPO

In der Vorbereitungsphase wird durch die begleitenden Banken das sogenannte „Bookbuilding“. Hier wird eine Preisspanne festgelegt zu der interessierte Anleger die Aktie zeichnen können.

Anleger geben durch die Zeichnung der Aktien einen verpflichtenden Auftrag die Aktien zum IPO bis zum oberen Ende der Preisspanne zu ordern. Dies heißt aber nicht, dass jeder der Aktien bei einem IPO zeichnet diese auch zugeteilt bekommt.

Oftmals werden die Aktien bei einem IPO überzeichnet, das heißt es sind mehr potentielle Käufer als Angeboten Aktien da. In diesem Fall gibt es verschiedene Verfahren in denen die Konsortialbanken die Zuteilung der Aktien festlegen können. Zumeist werden hier Großinvestoren und die eigenen Kunden der Konsortialbanken zuerst bedient.

Was nach dem IPO  geschieht

Sind die Bücher beim IPO geschlossen und die Aktien zugeteilt wird die Aktie des Unternehmens das erste Mal an der Börse gehandelt. Mit der Erstnotiz, dem ersten festgestellten Kurs an der Börse ist die Aktie von nun an frei handelbar.

In den meisten Fällen ist in der ersten Zeit nach dem IPO mit einer recht hohen Volatilität zu rechnen und größere Kurssprünge (in beide Richtungen möglich) sind an der Tagesordnung.

Okt 302013
 

Der DAX weiter mit guter Laune

Der Dax hat gestern die 9000er Punktemarke auch mit dem Schlusskurs hinter sich gelassen und, erfreulicherweise, geht es heute noch etwas weiter aufwärts.

Wohin kann es nun noch gehen und wie hoch ist die Gefahr das es wieder abwärts geht?

Das alles schauen wir uns bei einem Blick auf den Leitindex im Videoupdate etwas näher an.

Fehlerfrei? Nein die Entscheidung war falsch obwohl die Aktie weiter als gut anzusehen ist:

Zunächst aber ist die Neuaufnahme der letzten Woche, die QSC AG, direkt wieder ausgestoppt worden und hat so ein Minus von über 8% im Wert mit sich gebracht. Nicht das die QSC AG nun kein gutes Investment mehr wert wäre oder Neuigkeiten diesen kurzfristigen Kursrutsch verursacht haben, nein der Fehler lag bei mir, ich habe ohne ein wirkliches Signal gehandelt.

Oktober AktionEin gutes Beispiel das nicht voreilig eine Entscheidung für ein Investment getroffen werden sollte, hier war es einfach so das andere Werte, dich ich auf der Liste für Neuaufnahmen hatte kein Signal geliefert haben und ich dann, man will die Leser hier ja auch immer mit etwas neuen Versorgen, einen Trade gemacht habe der kein Signal als Grundlage hatte … und wie sie oft wurde dies auch dann direkt bestraft. Aber nicht weiter schlimm, die andere Werte liegen gerade recht gut im Rennen.

Die Stopkurse anpasse und die Positionen absichern:

Daher werden auch die Stop/Loss-Kurse angepasst und wir sichern unsere Investments nun ab. Bei Adidas wird es nächste Woche wieder spannende wenn die Quartalszahlen veröffentlicht werden. Seien auch Sie immer vor jedem Trade im Musterdepot informiert. Wie die Aussichten und Einschätzungen für die anderen Werte sind, wie immer im Videoupdate:

Okt 152013
 

QSC Zentrale

Die QSC AG aus Köln ist einer der größten ITK- Anbieter für den Mittelstand.

Das im Tec-DAX gelistete Unternehmen bietet seinen Kunden eine breite Produktpalette von der Telefonie und Datenübertragung bis hin zu Cloud-Computing-Service an.

Die rund 1600 Mitarbeiter der QSC AG sind auch qualifizierte Ansprechpartner für SAP und Microsoftimplementierungen.

Auch auf zukunftsträchtige Themen wie die Wohnraumautomatisierung stehen bei der QSC AG auf dem Fahrplan.

Vor etwas über einem Jahr haben wir ein Interview mit Herr Arne Thull, Leiter Investor Relation, der QSC AG veröffentlicht.

Arne Thull, Head of Investor Relations der QSC AG

Arne Thull, Head of Investor Relations der QSC AG

In einem Jahr kann sich viel tun, es ist an der Zeit Herr Thull zu den Veränderungen zu befragen.

aktienhandel-einsteiger.de:

Zunächst, Herr Thull, vielen Dank, dass Sie wieder die Zeit finden konnten uns für ein Interview zur Verfügung zu stehen.

Seit unserem letzten Interview hat ist die Integrierung der ehemaligen INFO AG in die QSC AG weiter vorangeschritten.

Die QSC AG hat sich somit als Partner für SAP-Lösungen noch besser positioniert.

Was bedeutet das für Ihre Kunden und wo liegt der Vorteil für die QSC AG?

Arne Thull:

Mittlerweile hat QSC sogar den Gold-Status als SAP-Partner erhalten und ist damit in der Tat bestens in der SAP-Community verdrahtet. QSC kann nun, wie kaum ein zweiter, SAP-Anwendungen in eine komplette ITK-Lösung einbetten und damit Unternehmen wesentlich leistungsfähiger machen. QSC hat die Infrastruktur und das Know-how für die komplette Prozessmodellierung in SAP – für Planung, Vertrieb, Logistik, Steuerung, Organisation und Abrechnung. Konzept, Implementierung und Betrieb. Und das alles aus einer Hand über sämtliche Standorte hinweg. Daraus ergeben sich für QSC zahlreiche Anknüpfungspunkte für das Neugeschäft sowie vielfältige Chancen, eine Beziehung mit bestehenden Kunden durch Integration von SAP-Lösungen zu vertiefen.

aktienhandel-einsteiger.de:

Das Thema Cloud-Computing hat sich mittlerweile von einem neuartigen Trend zu einer interessanten Lösung, auch für kleinere Unternehmen entwickelt.

Durch aktuelle Meldungen, rund um die NSA-Affäre, ist Datensicherheit wieder im Fokus. Wie sicher sind Daten von Kunden der QSC-AG wenn diese in einer Cloud gelagert werden?

Arne Thull:

QSC setzt alle verfügbaren Mittel ein, um es Angreifern auf unsere Infrastruktur maximal schwer zu machen und damit die Daten der Kunden bestmöglich in unseren Rechenzentren zu sichern. Dazu zählen systematische Kontrollen, um ungewöhnliches Verhalten aller Systemkomponenten sofort aufzudecken und Schwachstellen zu beseitigen. Hinzu kommen regelmäßige Kontrollen sämtlicher Logfiles und Protokolle der Server. Darüber hinaus werden Systemkomponenten regelmäßig auch auf offen Ports untersucht, um eventuell unautorisierten Datenverkehr, wie er durch unerlaubtes Abgreifen von Daten entstehen würde, zeitnah zu enttarnen. Und alle diese Maßnahmen laufen rund um die Uhr und das 365 Tage pro Jahr. Ein zentrales Argument im Gespräch mit Kunden ist darüber hinaus die Tatsache, dass alle unsere Rechenzentren im Bundesgebiet liegen und damit den sehr strengen deutschen Bestimmungen unterliegen.

aktienhandel-einsteiger.de:

Nicht nur eigene Daten werden ausgelagert. Auch Infrastruktur und Software können von den Kunden der QSC-AG als Servicepaket gebucht werden.

Was bringt dieser Ansatz für beide Seiten?

Arne Thull:

Schon seit längerem gibt es einen Trend auf Kundenseite, in der IT CAPEX durch OPEX zu ersetzen. Sprich: Anstatt selber weiter in die IT zu investieren, beauftragen Unternehmen zunehmend Dienstleister wie QSC mit dem Betrieb ihrer Infrastruktur und eben auch mit der Bereitstellung von Software. So können die Kunden ihre IT-Ausgaben erheblich besser planen und wissen zugleich ihre IT immer auf dem neuesten Stand.

Für QSC ergibt sich aus diesem Trend ein hochinteressantes Geschäftsmodell, denn meistens begründet eine solche Verlagerung der IT eine langjährige Partnerschaft. Allerdings darf man nicht vergessen, dass QSC erst einmal in neue Technik und neue Software investieren muss. Diese Investitionen amortisieren sich selbstverständlich über die Laufzeit des Vertrages, aber sie verändern ein Stück weit unser Investitionsprofil.

aktienhandel-einsteiger.de:QSC Box

Mit der QSC-Box hat das Unternehmen erstmalig eine eigene Hardware entwickelt. Die Anwendung liegt zunächst in der Messung von IP-Verbindungen und soll bis zur Steuerung von Geräte im Privathaushalt führen.

Hier kommen wir zu einer Doppelfrage.

Zum einen können Sie dem nicht IT-Fachmann kurz erklären wozu eine solche Messung von IP-Verbindungen nötig ist?

Zum anderen greift man mit Steuerung für die Automatisierung um Haushalt nicht etwas weit in die Zukunft, also auf Deutsch gesagt, findet sich ein ausreichender Absatzmarkt für die Box?

Arne Thull:

Mit dem cloudbasierten Messsystem QSC-Analyser lässt sich die Netzqualität einfach und kostengünstig überwachen. Das ist insbesondere vor Einsatz zeitkritischer, anspruchsvoller Applikationen äußerst sinnvoll, da hier eine mangelhafte Netzqualität Prozesse und somit letztendlich Fertigungs- und Abgabetermine verzögern kann. Dieser Analyser ist im Übrigen der erste Machine-to-Machine (M2M)-Cloud-Service von QSC. Erstmals haben wir dabei auch die Hardware selbst entwickelt und in Eigenregie produzieren lassen – das ist die QSC-Box.

Und für diese QSC-Box arbeiten wir an weiteren Anwendungen. Auf der IFA in Berlin haben wir Möglichkeiten der Heimautomatisierung einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die QSC-Box dient hier zur Kommunikationssteuerung verschiedener Haushaltsgeräte – vom Herd über die Waschmaschine bis zum Licht. Und wer schon einmal auf der Autobahn umgedreht hat, weil er sich nicht sicher war, ob der Herd noch an ist, ahnt, was hier für ein Markt entsteht. Solche Innovationen bedürfen im ersten Schritt aber ebenfalls Investitionen – und zwar vor allem Investitionen in die Arbeit von Entwicklern. Dies prägt ein Stück weit die Tätigkeit von QSC im laufenden Jahr und wird auch 2014 ein Schwerpunktthema sein.

aktienhandel-einsteiger.de:

Seit unserem letzten Interview, im August 2012, hat die Aktie der QSC AG am Markt ordentlich zugelegt. Von rund 2,00€ auf aktuell über 3,60€.

Sehen Sie den Firmenwert hier aktuell fair wiedergegeben oder hat die Wachstumsstory der QSC AG hier, auch für den Börsenwert, noch weiteres Potential nach oben?

Arne Thull:

Es freut uns, in welchem Maß Investoren unsere Fortschritte auf dem Weg zu einem ITK-Anbieter honorieren. Der Vorstand betont aber auch immer wieder, dass 2013 und darüber hinaus noch viel Arbeit vor uns liegt. Bei der Frage nach der fairen Bewertung möchte ich auf die Einschätzung der 11 Analysten verweisen. Deren Kursziele liegen aktuell zwischen 3,30 Euro und 5,90 Euro; der Konsens liegt knapp über 4 Euro. Uns ist bewusst, dass sich der Aktie bei Analysten weitere Chancen eröffnen, je sichtbarer unsere Erfolge im ITK-Geschäft werden. Daher arbeiten wir mit Hochdruck an weiteren Innovationen und deren Markteinführung.

 

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Thull und der QSC-AG für dieses aufschlussreiche Interview.

Sep 252013
 

Die Bundestagswahl ist vorbei und die Börse verharrt zunächst im Stillstand.

Warum? Die Erklärung ist gar nicht so schwer.  Auch wenn das Ergebnis der Wahl keine große Überraschung ist, so ist doch noch keine Sicherheit gegeben.

Zunächst ist die Politik einmal Handlungsunfähig, weil eine Koalition gebildet werden muss. Ob diese nun eine große Koalition wird oder ein Schwarz/Grünes miteinander steht noch in den Sternen. Zurzeit schieben die möglichen Koalitionspartner sich diese Option so zu als wäre es ein Makel (jaja ein Makel kein Merkel) mit in der Regierungsverantwortung zu sein.

Die Börse ist daher abwartend. Wohin geht die Reise und unter welchen Voraussetzungen?

Jedes Bündnis hat ein Pro und Contra, doch bis dahin …Oktober Aktion

Als großes Bild ist aber festzuhalten das eine stabile Fortführung des bisherigen Wirtschaftskurses anzudauern scheint. Dies ist, von der jeweils eigenen politischen Grundeinstellung unabhängig, ein gutes Signal für die Börse und für den Rest des Börsenjahres 2013.

In unserem Musterdepot tut sich auch etwas. Auch hier halten wir uns mit der Neuaufnahme deutscher Werte noch etwas zurück allerdings ist mit GE (General Electric) ein großer US-Amerikanischer  Wert ins Depot aufgenommen worden.

Alles weitere zur Neuaufnahme und den anderen Werten in Musterdepot gibt es im Videoupdate.

Die Mitglieder wurden über alle Aktionen schon vorab, per E-Mail informiert.