Okt 222014
 

Tesla Chef und Gründer Elon Musk ist bekannt dafür Schlagzeilen zu schreiben. Egal ob er die Patente für seine Elektroautos offenlegt oder in einem Kommentar den Aktienkurs des eigenen Unternehmen für „ein wenig zu hoch“ bewertet.

Diesmal kommen die Schlagzeilen aber aus Deutschland, Daimler verkauft seine Anteile an Tesla.

Daimler beendet die Finanzbeteiligung an Tesla

Daimler hatte sich 2009 als Großaktionär an Tesla beteiligt. 9,1 % sicherte sich Daimler am zukunftsträchtigen Elektroautohersteller aus den USA. Wenige Monate später wurden 40 % dieser Beteiligung an die, in Abu Dhabi beheimatete, Aabar Investments PJS veräußert.

Nach dem Börsengang ist der Anteil den Daimler an Tesla hielt, durch weitere Kapitalerhöhungen, auf 4 % geschrumpft. Diese 4 % werden nun veräußert und dürfte rund 780 US-$ in die Kassen von Daimler spülen.

Daimler betont: Die Zusammenarbeit mit Tesla geht weiter

Daimler sei „mit der Entwicklung unserer Beteiligung an Tesla außerordentlich zufrieden. Für unsere Partnerschaft und Zusammenarbeit ist eine Finanzbeteiligung an Tesla aber nicht notwendig“ sagt Finanzchef Bodo Uebber. Auch der Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche sagt: „Die Partnerschaft mit Tesla ist sehr erfolgreich und wird auch künftig fortgesetzt“.

Bisher liefert Tesla den Antriebsstrang für die elektrische B-Klasse. Eine weitergehende Zusammenarbeit dürfte aber für Daimler lohnenswert bleiben, immerhin hat Tesla es geschafft Elektroautos von „kleinen Kisten für Öko-freaks“ zu Statussymbolen der Oberklasse mit einer akzeptablen Reichweite zu erheben.

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Daimler auf guten Kurs

Daimler hat den Verkauf der Tesla Anteile keines falls getätigt um einen „Notgroschen“ für die Expansion und Modernisierung der eigenen Werke zur Hand zu haben. Die zuletzt veröffentlichten Geschäftszahlen haben gezeigt, dass die neuen Modelle von Daimler gut um Markt ankommen und das Unternehmen hatte zu dem mit einem hohen Free Cash-Flow überrascht.

Es scheint mehr das Daimler sich wieder auf das eigene Geschäft konzentrieren will, dies zeigte schon der Verkauf der Beteiligung am Rüstungs- und Luftfahrtunternehmen EADS (heute Airbus). Diese Fokussierung auf das Kerngeschäft kann bei dem Plan die Wettbewerber VW und BMW, in der Premiumklasse der PKW-Hersteller, wieder einholen zu wollen, nur hilfreich sein.

Okt 202014
 

adidasgroup_logo_bwpDas Jahr 2014 war für Adidas bisher alles andere als ein Jubeljahr. Trotz der Fußballweltmeisterschaft und dem Title der, von Adidas ausgerüsteten, deutschen Nationalmannschaft, verliert der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach Marktanteile gegenüber dem großen Wettbewerber Nike.

Kursverlauf 2014 ist erschreckend und sorgt für Druck auf den Vorstand

Der Aktienkurs von Adidas ist von den Höchstständen im Januar, von über 93,00 €, um über 40 % bis auf knapp über 52,00 € gefallen. Dieser Kurssturz erfreut, verständlicherweise, weder Privatanleger noch Großinvestoren.

In der letzten Zeit erhöhte sich der Druck auf den Vorstand und es wurden Rücktrittsforderungen gegenüber dem Adidas Chef Herbert Hainer laut. Zudem wurde spekuliert ob Hedgefonds den enormen Kursrückgang zu einem Einstieg bei Adidas nutzen werden.

Adidas reagiert mit Aktienrückkauf

Besser spät als nie, könnte man sagen, reagiert Adidas auf den Kursverfall und den steigenden Druck der Aktionäre. Anfang Oktober kündigte Adidas ein Aktienrückkaufprogramm an. Für rund 1,5 Milliarden € will das Unternehmen eigene Aktien zurückkaufen, eine Aktion, die die Stimmung der gebeutelten Aktionäre aufhellt.

Gleichzeitig nutzt Adidas das niedrige Zinsniveau und holt sich, über die Ausgabe von zwei Anleihen über 1 Milliarde an frischem Geld ins Haus. Geld das unter anderem für den Aktienrückkauf verwendet werden kann und soll.

Gerüchte um den Verkauf von Reebok lassen den Kurs anspringen

Im heutigen frühen Handel springt die Adidas Aktie, nach langer Zeit, wieder einmal nach oben. Rund 6 % im Plus liegt das Papier kurz nach Handelsstart.

Der Grund hierfür sind die Gerüchte um ein mögliches Kaufangebot für die (Problem-)Tochter Reebok. Ein Konsortium von Anlegern aus Dubai und einer Investorengruppe um die malaysische Milliardärsfamilie LOW, sollen ein Angebot für die Übernahme von Reebok vorbereiten und in Kürze dem Unternehmen vorlegen.

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Reebok wurde vor 8 Jahren von Adidas für ca. 3 Milliarden € aufgekauft und hat bisher die gesetzten Ziele zur Marktstärkung in den USA nicht erfüllen können. Die Marktgerüchte besagen, dass das Kaufangebot des Konsortiums sich zwischen 1,7 Milliarden und 2,2 Milliarden € bewegen soll.

Adidas: Aktienkurs mit großer Chance auf Erholung

Für Anleger sind die Meldungen rund um Adidas derzeit positiv. Der Aktienkurs scheint bei der Unterstützung aus Juni 2012 bei rund 54,00 € einen Boden gefunden zu haben, von dem es wieder aufwärts gehen kann.

Sicherlich wird sich Adidas nicht innerhalb weniger Tage wie Phoenix aus der Asche auf zu neuen Höchstständen erheben, aber das Aktienrückkaufprogramm, der mögliche Verkauf von Reebok und die Beruhigung im, für Adidas wichtigen, russischen Markt sollte der Aktien bis zum Jahresende wieder Auftrieb verleihen.

Okt 192014
 

Orderzusätze, wie die Stop Limit Order, sind beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder Derivaten wichtige Steuerungselemente, doch nicht nur Anfänger sind mit dem korrekten Einsatz teilweise überfordert.

Dabei sind diese Orderzusätze wichtig um eine Order gezielt erteilen zu können und ein ordentliches Money Management zu betreiben und Positionsgrößen im Risikomanagement zu bestimmen.

Die Stop Limit Order wird sehr häufig nicht, oder schlimmer noch, falsch eingesetzt, ein guter Grund diesen Orderzusatz einmal etwas näher zu beleuchten. Continue reading »

Okt 172014
 
Dr. Wolfgang Söhngen Vorstand PAION AG

Dr. Wolfgang Söhngen, Gründer und CEO der PAION AG

Die PAION AG ist ein Specialty Pharma Unternehmen mit Hauptsitz in Aachen und verfügt über einen weiteren Standort in Cambridge (Vereinigtes Königreich). Die Strategie der PAION AG ist es, ihr Geschäftsmodell von einer reinen Entwicklungsgesellschaft zu einem spezialisierten Pharma-Unternehmen mit einem Schwerpunkt auf Anästhesie-Produkten auszubauen. Remimazolam soll die Basis ihrer künftigen Vertriebsaktivitäten sein. Allerdings gab es zuletzt, zumindest bei der Zulassung von Remimazolam in Japan, eine Verzögerung die von den Finanzmärkten nicht gerade positiv aufgenommen wurde.

Ich freue mich in einem exklusiven Interview mit Herr Dr. Wolfgang Söhngen, Gründer und CEO der PAION AG, über die Entwicklung von Remimazolam, anderen Produkten der PAION AG und den Aussichten des Unternehmens gesprochen zu haben. Continue reading »

Okt 152014
 

WarrenBuffetWarren Buffet ist eine Investmentlegende, sein Unternehmen Berkshire Hathaway steht für stetigen Erfolg an der Börse und die A-Aktien sind mit einem Stückpreis von über 200.000 US-$ (Stand Oktober 2014) für die meisten Privatanleger wohl unerschwinglich.

Die B-Aktien bieten allerdings auch dem „Normalanleger“ eine Möglichkeit sich an Unternehmen von Warren Buffett zu beteiligen und ein Blick auf das Leben von Buffett ist allemal einen Blick wert. Continue reading »

Okt 142014
 

Die Marktlage ist gerade angespannt und der DAX befindet sich auf Talfahrt. So wurde in der letzten Woche auch der Wert von Fresenius Medical Care in unserem Musterdepot ausgestopt. Wir verzeichnen einen Gewinn von 9,29 % durch das Auslösen des Stop/Loss bei FMC, da wollen wir uns nicht beschweren.

Der DAX steht unter Druck, der RSI zeigt aber Potential für eine Gegenbewegung

Die nächste Unterstützung für den DAX liegt bei ca.  8.500 Punkten, allerdings scheint es das wir bei 8.700 Punkten eine kleine Gegenbewegung einleiten können. Bis zur Marke von 8.500 Punkten fehlt nicht mehr viel, geht es darunter wird der Abschlag wohl noch deutlischer werden.

Ausbildung im Aktienhandel

Die Dynamik des Abwärtstrends scheint aber bei 8.700 Punkten zunächst eine Pause einzulegen und es zeichnet sich eine kleine Gegenbewegung ab. Ein deutlicher Überverkaufter RSI spricht auch für einen, zumindest zwischenzeitlichen, Rebound.

Mit Visa und Fraport werden zwei Werte neu in Musterdepot aufgenommen

Wir wagen heute den Einstieg in zwei Werte, die auch in diesem Marktumfeld eine Chance auf Kurssteigerungen bieten. Zum einem haben wir zu Handelsbeginn 10 Stücke der Visa Inc. (WKN: A0NC7B) zum Kurs von 160,23 € ins Musterdepot aufgenommen. Der Stop/Loss liegt bei 152,00 €.

Der zweite Wert der ins Musterdepot aufgenommen wurde ist die Fraport (WKN: 577330). Es wurden 30 Stücke zum Kurs von 47,96 € aufgenommen, der Stop/Loss ist bei 46,00 € gesetzt.

Mehr zur aktuellen Marktlage und den Neuaufnahmen, wie immer, im Videoupdate:

Okt 132014
 
Bildquelle: Nordex SE

Bildquelle: Nordex SE

Die Aktie von Nordex ist sicherlich nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Der Kurs schwankt stark und bietet immer wieder die Möglichkeit auf hohe Gewinne (oder auch Verluste je nach dem wann man eingestiegen ist).

Nordex: Aktienkurs wird von den Medien getrieben

Dieses Auf und Ab wird stark von den Börsenmedien begleitet, wenn nicht sogar hervorgerufen. Geht der Kurs des Windkraftanlagenherstellers nach oben, machen Schlagzeilen wie „Nordex-Aktie 80-Prozent-Sprint bis Weihnachten“ die Runde. Nur einige Wochen Später, wenn der Kurs wieder Rückläufit ist, lauten die Überschriften dagegen“ Nordex – Finaler Ausverkauf“.

Selbstverständlich beeinflusst diese Stimmungsmache in den Medien auch das Anlegerverhalten. Auch wenn Nordex regelmäßig in den Schlagzeilen ist, darf man nicht vergessen, dass es sich hierbei um einen recht „marktengen“ Wert mit einem täglichen Handelsvolumen unter 2 Millionen Stück am Tag handelt. Dies macht den Wert Anfällig bei, durch Schlagzeilen hervorgerufene Kauf- oder Verkaufswellen, übertrieben zu reagieren.

Die Bewertung von Nordex pendelt sich ein

Im Jahr 2013 war Nordex noch mit einem KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von über 68 bewertet, dies ist sicherlich, auch für einen Tec-DAX-Wert eine arg hohe Börsenbewertung. Mit den letzten Geschäftszahlen und der aktuellen Kursbewertung wird für 2014 ein KGV von ca. 22 erwartet. Dies ist sicherlich noch höher als die Bewertung vieler Blue-Chips die im DAX notiert sind, allerdings für einen Tec-DAX Titel, der zudem in einem Wachstumsmarkt tätig ist, kann man hier schon von einer zurückhaltenden Bewertung sprechen.

Die Auftragsbücher bei Nordex sind gut gefüllt

Die Geschäftslage bei Nordex wirft ein positives Licht auf das Unternehmen. In den letzten Wochen wurden mehrere Millionen-Aufträge vermeldet. In Deutschland sollen in Kreis Steinfurt, in NRW, 8 Turbinen im Windpark Hollich-Sellen (geschätztes Auftragsvolumen 24 Mio. €) und im Raum Berlin für die Errichtung des Windparks Chransdorf 24 Anlagen (geschätztes Auftragsvolumen 50 Mio. €) vermeldet. Auch außerhalb Deutschlands vermeldet Nordex weitere Auftragseingänge, wie ein Windparkprojekt im finnischen Lappland mit einem weiteren Auftragsvolumen von 50 Mio. €.

Die Meldung das Nordex zudem bis Ende 2015 bis zu 600 neue Mitarbeiter einstellen will, ist ein weiteres positives Signal zu Geschäftsentwicklung bei Nordex.

Aktien von Nordex bleiben interessant, aber spekulativ

Nachdem Nordex in 2013, nach zwei verlustreichen Jahren, erstmals wieder einen Gewinn vermelden konnte, muss das Unternehmen diese positive Entwicklung noch mit weiteren Geschäftszahlen belegen. Nordex hat Potential, ist aber weiterhin als spekulativer Wert mit hoher Volatilität anzusehen.

Die Zahlen zum Q3, die am 13ten November veröffentlich werden, werden sicherlich richtungsweisend für die Kursentwicklung von Nordex sein. Charttechnisch liegt die nächste Unterstützung für den Aktienkurs bei 9,96 €, dem Verlaufstief aus dem April diesem Jahres. Dies sind ca. 14% Rückschlags-Potential zum aktuellen Kurs. Auf der anderen Seite liegt der nächste Widerstand bei etwa 14,90 und bietet somit gut 30 % Aufwärtspotential. Anleger sollten eine Bodenbildung des Kurses abwarten, da die Dynamil der aktuellen Abwärtsbewegung noch zu hoch ist.

Okt 112014
 

lakeland logoLakeland Industries (WKN 897575) wird den meisten Anlegern bisher unbekannt sein. Nicht nur in Europa auch im Heimatland, den USA, war der Hersteller von Schutzbekleidung nur auf der Watchlist von wenigen Anlegern und auch die Analysten werden erst in den letzten Tagen auf den Wert aufmerksam.

Der Kurs von Lakeland Industries geht durch die Decke

Es ist nicht verwunderlich, dass Lakeland nun vermehrt die Aufmerksamkeit von Investoren auf sich zieht. Der Aktienkurs von Lakeland lag zu Beginn des Jahres bei 4,90 US-$ und hat sich bis Mitte September eher seitwärts bewegt. Dann aber ging es explosionsartig nach oben. Allein in der letzten Woche hat sich der Aktienkurs mehr als verdoppelt und liegt aktuell mit 19,63 US-$ auf einen Allzeithoch.

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Warum der Kurs von Lakeland so rasant ansteigt

Der Grund für den rasanten Anstieg der Lakeland Aktien ist recht einfach. Mit dem Ausbruch des Ebola-Virus in Westafrika sind nicht nur Biotech-Unternehmen, die an der Forschung eines Mittels gegen Ebola arbeiten in den Fokus gerückt. Auch Hersteller von hochwertiger Sicherheitskleidung finden vermehrt Nachfrage nach ihren Produkten und rücken somit auch in den Fokus von Investoren. Lakeland Sicherheitsanzüge werden von vielen Hilfsorganisationen in Afrika eingesetzt um Mitarbeiter vor der Kontaminierung mit dem Virus zu schützen. Mit den ersten Fällen von Ebola in den USA und in Europa stocken viele Krankenhäuser ihre Lager an Sicherheitsbekleidung auf.



Wie wird der Kurs von Lakeland sich weiter entwickeln?

Solange die Sorge um die Verbreitung des Ebola-Virus nicht eingedämmt wird, wird Lakeland Industries weiterhin profitieren und die Aktien werden noch stärker in den Fokus von Inverstoren und Analysten rücken. Selbstverständlich ist der aktuelle Kursanstieg schon gewaltig und es muss sich erst herausstellen ob die aktuelle Börsenbewertung auch durch Umsatzzahlen gerechtfertigt ist. Dennoch hat Lakeland aufgrund der erhöhten Aufmerksamkeit in den Medien weiterhin Potential. Spekulativer Anleger können kleinen Positionen in diesem Wert aufbauen, sollten aber mit einem eng gesetzten Stop/Loss arbeiten. Die Chance auf weitere Kursgewinne ist gegeben, aber es kann auch schnell zu deutlichen Rücksetzern kommen.

Okt 082014
 

Im DAX geht es Rund zur Zeit. Der deutsche Leitindex legt ein Auf und Ab hin auf das wohl jede Achterbahn im Phatasialand neidisch wäre. Zur Zeit geht es Bergab und die Marke bei 9.000 Punkten wird umkämpft.

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Dies Marke wird Medienwirksam als “Wendepunkt” verkauft, aber entscheidend wird es leicht unterhalb der 9.000er Marke. Wird auch die wichtige Unterstützung bei 8.900 Punkten unterschritten, dann ist erstmal weiter Platz nach unten. Aber soweit ist es ja noch nicht.

Im Gegensatz zum DAX, der seit dem 15.01. mit rund 8 % im Minus liegt, bewegt sich unser Musterdepot in ruhigen Fahrwasser und verzeichnet ein Plus von 1,22 %. Die Investionsquote ist zur Zeit sehr gering, was im aktuellen Marktumfeld aber auch sehr zu begrüßen ist.

Während das Videoupdate erstellt wurde ist dann auch die TUI AG im Musterdepot in den Stop/Loss gelaufen. Dieser wurde vorher schon auf den Einsteigskurs nachgezogen und wir verabschieden uns somit von der TUI AG ohne Gewinn, aber auch ohne Verluste.

Aktuell befinden sich somit nur noch zwei Werte im Musterdepot. Die Google und Fresenius Medical Care AG. Beide Werte liegen noch recht ordentlich im Plus und die Stops sind so nachgezogen, dass auch wenn es weiter nach unten geht, jeweils rund 10 % Gewinn abgesichert sind.

Werfen wir einen Blick auf den DAX, die Werte im Musterdepot und auf die Aktien von Daimler (als möglichen Kandidaten für eine Neuaufnahme), wie immer, in unserem Videoupdate:

Okt 072014
 

Die deutsche Wirtschaft hat den stärksten Einbruch in der Industrieproduktion seit 5 Jahren zu verzeichnen. Das Statistische Bundesamt vermeldet heute, dass die Produktion, saison- und arbeitstäglich bereinigt, um 4 % eingebrochen ist. Das ist der stärkste Rückgang seit Januar 2009 und Erinnerungen an die letzte Wirtschaftskrise werden wach.

Rückgang stärker als erwartet

Der Einbruch der Industrieproduktion ist wesentlich deutlicher Ausgefallen als erwartet. Bankvolkswirte hatten einen Rückgang von 1,5 % prognostiziert. Mit 4 % ist die Einschätzung jedoch deutlich unterschritten worden und belastet somit auch die deutschen Börsen im frühen Dienstagshandel.

DAX unterschreitet wichtige Unterstützungslinien

Der DAX hat, nachdem in der letzten Woche schon die Marke bei 9.400 Punkten wieder unterschritten wurde, nun auch die Unterstützungslinie bei 9.190 Punkten unterschritten. Sollte diese Marke nicht schnell zurückerobert werden ist die nächste Unterstützung erst bei 8.900 Punkten zu finden. Ein Unterschreiten auch dieser Marke würde keine allzu positiven Aussichten für den weiteren Verlauf des deutschen Leitindex versprechen.

Schwacher Euro gibt Hoffnung auf Besserung

Auch wenn die gerade veröffentlichten Zahlen kein positives Bild für die Wirtschaftslage in Deutschland zeigen, es gibt noch keinen Grund zur Panik. Zum einen scheint sich die politische Lage zwischen der Ukraine und Russland ein wenig zu entspannen. Somit werden auch die Aussichten das durch die Sanktionen „eingefrorene“ Aufträge wieder freigegeben werden besser.

Zum anderen wird der abgeschwächte Euro der exportstarken deutschen Industrie wohl auch zu neuen Aufträgen verhelfen. Der Euro stand vor wenigen Monaten noch knapp unter dem Marke von 1,40 US-$. Die aktuelle Bewertung bei ca. 1,26 US-$ ist ein deutlicher Rückgang und verbilligt somit deutsche Güter im Ausland.

Anleger sollten eine Bodenbildung abwarten

Bis der DAX einen Boden gefunden hat sollten sich Anleger mit Investment in den DAX zurückhalten. Einzelwerte können aufgrund guter Zahlen natürlich immer aus dem Trend ausbrechen. Die gerade beginnende Berichtssaison für das 3te Quartal kann gute Hinweise geben welche Unternehmen sich aus der Masse hervorheben und selektive Einstiegsmöglichkeiten bieten.

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