dalchow

Aug 012014
 

Es ging abwärts mit dem Musterdepot, aber nicht so dramatisch wie der DAX in dieser Woche. Der deutsche Leitindex verlor in dieser Woche über 6% und es wurden wichtige Unterstützungen und auch die 200-Tage Linie (sowohl EMA wie auch SMA) nach unten durchbrochen. Nun muss sich zeigen welche der nächsten Unterstützungen hält und wo der Markt wieder einen Boden findet.

Fresenius Medical Care konnte gestern gegen den Markt noch ein Plus verzeichnen, gibt heute aber auch ab. Stada und Manz sind ausgestopt worden und somit aus dem Musterdepot. GoPro hat gestern nach Börsenschluss die ersten Quartalszahlen seit dem Börsengang veröffentlicht. Diese lagen leicht über den Erwartungen, der Kurs von GoPro (im Vorfeld der Zahlen ja deutlich gestiegen) gab ausserbörslich in den USA und heute dann auch im Handel in Deutschland wieder deutlich nach. Mehr zu den Werten im Musterdepot und ein Blick auf Adidas, deren Aktien gerade einen sehr unschönen Tauchgang vornehmen, wie immer im Videoupdate:

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Jul 172014
 

Update zum Musterdepot am 17.07.2014

Unser Musterdepot hat sich in der letzten Woche seitwärts entwickelt. Dabei ist in den einzelwerten aber durchaus Bewegung zu verzeichnen. Bei Stada ging es (bedauerlicherweise und ohne Nachrichten) weiter Bergab und wir bewegen uns gerade an einer charttechnisch kritishen Marke. Bei Fresenius Medical Care hingegen gab eine einen Kurssprung nach oben, hier ist es an der Zeit erste Gewinne abzusichern und den Wert somit aus dem Risiko zu nehmen.

Bei GoPro gab es, wie erwartet, große Bewegungen in beide Richtungen, es zeichnet sich aber, noch immer realiv kurz nach dem IPO,  eine Kursbildung um unseren Einstiegskurs ab. Von hieraus rechne ich mit einen hohen Kurspotential nach oben. Die heutige Neuaufnahme ist die Manz AG ( WKN A0JQ5U) es wurden 15 Stücke zum Kurs von 74,97 € ins Musterdepot aufgenommen. Der Stop/Loss ist bei 69,00 € gesetzt. Die Manz AG hat auf der letzten Hauptversammlung die guten Aussichten für das Jahr bekräftigt, trotzdem ging der Kurs in den letzten Wochen über 15% in die Knie. Nun scheint sich ein Boden gebildet zu haben und auch die ersten Analysten stufen Manz wieder auf. Das Bankhaus Lampe hat ein Kursziel von 95,00 € ausgegeben. Soweit wollen wir nicht vorgreifen, aber auch die alten Höchststände bei 85,00 € würden uns schon einen netten Gewinn zu sichern. Merh zum Unternehmen und zu den Aussichten finden Sie im Interview das ich Ende Mai mit Unternehmensgründer und CEO Dieter Manz führen konnte. (Zum Interview).

Alles weitere, wie immer, im Videoupdate:

Der DAX steht wieder unter 10.000 Punkten. Daher gilt weiterhin unser Angebot:

  • Die komplette Ausbildung in unserem Mitgliederbereich
  • von den Grundlangen der technischen Analyse
  • über Bollingerbänder und RSI
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Jun 252014
 

Ich freue mich Ihnen wieder zwei interessante Interviews präsentieren zu können. Zum einem mit der Stada Arzneimittel AG, ein Wert der sich zurzeit auch in unserem Musterdepot befindet und mit der Gagfa, einem der großen Immobilienverwalter in Deutschland.

Die Interviews wurden von mir in den letzten Wochen geführt und in voller Länge mit dem Link unter dem Anrisstext zum Unternehmen aufrufbar.

Interview mit der Stada Arzneimittel AG

Die STADA Arzneimittel AG ist im M-Dax notiert und hat ihren Sitz im hessischen Bad Vilbel. STADA setzt in seinem Produktportfolio konsequent auf eine Mehrsäulenstrategie aus Generika und Markenprodukten (OTC) bei zunehmend internationaler Marktausrichtung. Der Konzern ist Deutschlands einziger unabhängiger Generika-Hersteller. STADA ist mit 47 Tochtergesellschaften in 29 Ländern vertreten. Markenprodukte wie Grippostad, Ladival und Mobilat zählen in Deutschland zu den meistverkauften ihrer Produktkategorie. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte STADA einen Konzernumsatz von 2.014,4 Mio. Euro, ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 415,2 Mio. Euro und einen bereinigten Konzerngewinn von 160,6 Mio. Euro. Zum 31. Dezember 2013 beschäftigte STADA weltweit 9.825 Mitarbeiter.

Stada realisiert, neben dem Heimatmarkt in Deutschland einen Großteil seines Absatzes in Russland und Osteuropa. Ich sprach mit Dr. Markus Metzger, Vice President Investor Relations, über die Auswirkungen der Krise rund um die Ukraine, über weitere Expansionspläne der Stada Arzneimittel AG und über den Sparplan mit dem bis 20 – 30 Millionen € pro Jahr eingespart werden sollen.

Zum Interview mit der Stada Arzneimittel AG…

Interview mit der Gagfa S.A.

Kerngeschäft der GAGFAH S.A. ist der Besitz und die Verwaltung eines diversifizierten und hochwertigen Wohnungsportfolios in ganz Deutschland. Mit einem über 145.000 Mietwohnungen ist die GAGFAH S.A. die größte in Deutschland börsennotierte Wohnungsgesellschaft. Die Immobilien der GAGFAH befinden sich in 350 Städten und Gemeinden innerhalb Deutschlands. Zusätzlich zu den Wohnimmobilien hält das Unternehmen rund 1.600 gewerbliche Einheiten. Dabei handelt es sich überwiegend um Einzelhandelsgeschäfte, die im Erdgeschoss der Wohnimmobilien aus dem Portfolio angesiedelt sind. Ebenfalls zum Bestand gehören 31.000 Stellplätze.

Ich Sprach mit Rene Hoffmann, Head of Investor Relations der Gagfa S.A. über mögliche Auswirkungen der, durch die Politik schon beschlossenen „Mietpreisbremse“, den Rückzug des Großinvestors Fortress und wie das Unternehmen, trotz eine herausfordernden Umfelds, weiter wachsen will.

Zum Interview mit der Gagfa S.A. …

Zusatzmeldung: Solange der DAX unter 10.000 Punkten steht …

Solange der DAX auf Wochenschlusskursbasis die 10.000 Punktemarke nicht geknackt hat, gibt es die komplette Ausbildung um Aktienhandel (20 Wochenlektionen mit Videokursen) in der Sie alles vom erkennen von Aktientrends über die Mittel der technischen Analyse wie RSI und Bollingerbänder, dem Einsatz der Candlestickcharts mit den wichtigsten Mustern als Signalgeber bis hin zu den Ichimoku-Charts, dem Wolkentrading erfahren. Zusätzlich zur Ausbildung erhalten Sie Zugang zum Musterdepot mit wöchentlichen Updates und werden immer am Tag vorher bei Neuaufnahmen und Verkäufen per E-Mail informiert.

Das komplette Paktet mit einem Normalpreis von 199,00€ erhalten Sie, solange der DAX unter 10.000 Punkten steht, zum Aktionspreis von nur 97.00€.

Dies Angebot können Sie nur unter diesem Link abrufen.

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Jun 102014
 

Gestern hat der DAX, bei dünnem Handel, die 10.000 Punkte Marke zum ersten mal auf Schlusskursbasis genommen. Auch heute sind die Umsätze wieder recht bescheiden und es sind auch keine großen Nachrichten im Markt, trotzdem bewegt sich der DAX weiter leicht aufwärts.

Wie geht es nun weiter mit dem deutschen Leitindex? Gibt es nun das von vielen Medien erwähnte Kursfeuerwerk und es geht ungebremst nach oben? Oder wird die 10.000 Punkte Marke zur Bullenfalle und die “Krisenbeschwörer” bekommen recht und es geht wieder rapide abwärts?

Naja in den Medien wird alles etwas “hochgekocht”, aber die 10.000 Punkte Marke ist, wenn auch charttechnisch eigentlich uninteressant, psychologisch eine wichtige Marke. Ein guter Grund sich den DAX und die Situation etwas näher anzuschauen. Da heute, am 10ten des Monats, das erstemal über 10.000 Punkten eröffnet wurde, auch ein Grund Ihnen etwas besonders anzubieten.

Alles weitere, im Video:

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Nur bis der DAX auf Wochenschlusskursbasis die 10.000 Punkte Marke erreicht.

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Jun 062014
 

So, wieder ein Update im freien Bereich für unser Musterdepot. Es hat sich in der zwischen Zeit einiges getan. Ich werde bemüht sein wieder öfter Updates auch hier im freien Bereich zur Verfügung zu stellen. Die Mitglieder erhalten einmal pro Woche ein Update und werden vor jeder Aktion im Musterdepot per E-Mail informiert.

Aktuell befinden sich die SHW AG, Adidas, Google, Stada Arzneimittel AG und heute neu aufgenommen die LPKF Laser im Musterdepot.

Bei SHW ist es an der Zeit den Stop/Loss nachzuziehen und erste Gewinne abzusichern. Adidas schwächelt etwas vor der WM und eine kontroverse Werbekampagne hat den Kurs in dieser Woche gedrückt, ich gehe jedoch davon aus das wir innerhalb der nächsten 2 Wochen die 80,00€ Marke knacken und dann wieder ordentlich Potential nach oben haben.

Stada Arzneimittel bewegt sich zur Zeit seitwärts aber die Aussichten nach der Haupversammlung in der letzten Woche sind gut. Das selbe gilt für LPKF Laser, die Hauptversammlung in dieser Woche, die vorgestellten Geschäftzahlen und die gut gefüllten Auftragsbücher lassen auf einen zügigen Anstieg des Aktienkurses schliessen.

Alles weitere zu den Titeln im Musterdepot und ein kleines Bonbon für Sie zum Abschluss, jetzt im Videoupdate:

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Jun 012014
 

Wie viele Finanzkennzahlen ist auch der EBIT ein aus dem Englischen stammendes und zudem auch noch abgekürztes Wort. EBIT steht hierbei für Earning Before Interest and Taxes. Übersetzt heißt das Gewinn vor Zinsen und Steuern.

Warum der EBIT eingesetzt wird um das Betriebsergebnis darzustellen?

Wird nur der der Nettogewinn von Unternehmen betrachtet ist der Vergleich mit anderen Unternehmen oder auch mit Vorjahresergebnissen kaum möglich. Da im Nettogewinn zum Beispiel bei Kosten für Finanzierungen von neuen Maschinen und Anlange die Zinsen mit einberechnet werden. Genau wie die Steuern, die je nach dem Heimatland des Unternehmens, sehr unterschiedliche Berechnungsgrundlagen haben können.

Der Nettogewinn ist eine Zahl die Unternehmen zwar gerne herausstellen, aber gibt uns keine Möglichkeit das Unternehmen wirklich mit Wettbewerbern zu vergleichen oder Rückschlüsse auf das organische Wachstum des Unternehmens zu schließen.

Der EBIT wird daher auch als operatives Betriebsergebnis bezeichnet und gibt, um die veränderlichen Faktoren bereinig die Möglichkeit das operative Geschäft von Unternehmen, auch international, gegenüberzustellen.

Die meisten Börsennotierten Unternehmen unterliegen den Regeln des IFRS (International Financial Reporting Standard). Laut IFRS ist die Ausgabe des EBIT eine Pflichtangabe bei der Bilanzveröffentlichung.

Neben dem Vergleich mit anderen Unternehmen eignet sich der EBIT auch gut um im Vergleich von Quartalen oder Vorjahren die Entwicklung und das Wachstum von Unternehmen einzuschätzen.

Mai 092014
 

Sell in May and go away – So lautet eine alte Börsenweisheit. Aber die trifft nicht immer zu. Schon in den letzten beiden Jahren hat die Börsenregel eine Pause gemacht. Wie sieht es also 2014 aus?

2014 wird „Sell in May and go away“ wohl keine gute Trefferquote haben. Es fehlen einfach die Gewinne aus dem Frühjahr die im Sommer dann mitgenommen und in die Sommerpause gerettet werden könnten. Der DAX liegt aktuell ziemlich exakt auf der Marke die er zum Jahresanfang markiert hat.

Die Ereignisse um die Ukraine haben gerade den deutschen Aktienmarkt schon vorm Mai zu deutlichen Abschlägen veranlasst. Trotz der Eskalation in der Ukraine stemmt der Markt sich aber immer wieder gegen die auftretenden Verluste.

Auch der starke Euro, der die Geschäftszahlen vieler exportorientierter Unternehmen belastet scheint den deutschen Leitindex nicht in die Knie zwingen zu können.

In der aktuellen Seitwärtsbewegung stehen noch viele Großanleger an der Seitenlinie und warten auf den richtigen Einstiegszeitpunkt. Auch dies ist ein Grund warum „Sell in May“ dieses Jahr nicht die beste Idee sein dürfte.

Die meisten Unternehmen haben trotz oben genannter Umstände sehr solide Quartalszahlen geliefert. Da der DAX ein Perfomanceindex ist senken die Dividendenzahlungen die Kurse der Unternehmen noch einmal ein wenig und lassen somit auch den gesamt Index schwächer erscheinen.

Was also tun im Mai? Es gilt die richtigen Unternehmen zu finden. Die Werte die 2014 noch aufholbedarf haben. Der Mai wird dieses Jahr für viele Aktientitel Einstiegschancen bieten. Daher wird auch unser Musterdepot im Mai wieder vermehrt Zukäufe tätigen. Dieses Jahr heißt es nicht Sell in May and go away – diese Jahr heißt es kaufen wenn die Kanonen donnern.

Welche Werte im Fokus stehen und ins Depot aufgenommen werden erfahren alle Mitglieder immer am Tag bevor ein Trade im Depot durchgeführt wird.

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Apr 202014
 

Zunächst:  Frohe Ostern an alle.

Ich hoffe Sie haben ein paar beschauliche Tage verbracht und genießen die Feiertage. Unser Musterdepot hat sich schon vorher eine kleine Auszeit genommen und zur Zeit sind wir nicht im Markt investiert. Diese Entscheidung war auch, betrachtet man die Entwicklung der letzten Woche, mehr als richtig.

Trotzdem werfen wir einen Blick auf den gesamt Markt und auf ein paar interessante Werte die schon bald den Weg in unser Musterdepot finden könnten. Ein Wert wird dabei mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schon zur Markteröffnung am Dienstagmorgen geordert werden. Die Mitglieder in unserem Bereich Aktiencoaching werden dann, wie immer, vorab über Positionsgröße und die gesetzten Limits per E-Mail informiert.

Nun aber der langen Worte genug, auf geht´s zum Videoupdate:

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Apr 132014
 

Sky Deutschland AG Interview Aktie Aktien BörseIch freue mich so kurz nach den neuesten Zahlen der Sky Deutschland AG wieder ein Interview mit Frau Julia Buchmaier, Director Media Relations der Sky Deutschland AG geführt zu haben. Wie die aktuelle Entwicklung im Unternehmen verläuft, die Bedeutung von Pay-TV in Deutschland und das erste positive EBITDA sind nur einige Punkte die im Interview besprochen werden.

Das komplette Interview können Sie jetzt hier lesen.

Ausserdem gibt es ein neues Update für unser Musterdepot. In den sprunghaften Bewegungen an den Börsen ging es in den letzten Tagen mehr runter als rauf, auch unser Musterdepot spürt das, aber die gesetzten Stop/Loss bewahren uns vor größeren Verlusten. Die Fresenius wurde mit einem kleinen Plus ausgestopt, bei dem Titel von Henry Schein gab es ein Minus zu verbuchen.

Einen Blick auf das Musterdepot, den DAX und einige interessierte Titel, unter anderem Ebay nach dem es nun wohl Ruhe im Streit um die Abspaltung von PayPal mit dem Investor Carl Icahn gibt, jetzt im Videoupdate:

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Apr 032014
 

SHW LOGO kleinDie SHW AG ist, mit ihrem Gründungsjahr 1365, eines der ältesten Industrieunternehmen in Deutschland.

Auch innovationsgetriebenes Denken hat bei SHW Tradition. So baute das Unternehmen im Jahr 1925 den zukunftsweisenden Prototyp eines Autos mit Aluminiumkarosserie, das seiner Zeit so weit voraus war, dass es nie in Serie gegangen ist.

Heute ist die SHW AG einer der führenden Automobilzulieferer von CO2-optimierenden Pumpen und Motorkomponenten sowie Bremsscheiben.

Das Unternehmen ist mit Wirkung zum 23.12.2013 in den SDAX aufgestiegen. Ein Grund mehr, sich die SHW AG einmal näher zu betrachten.

Ich freue mich mit Herr  Michael Schickling, Head of Investor Relations & Corporate Communications der SHW AG, einen kompetenten Gesprächspartner gefunden zu haben, der uns einen Ein- und Ausblick zum Unternehmen gibt.

Rüdiger Dalchow:

Die SHW AG ist einer der führenden Automobilzulieferer mit Produkten, die wesentlich zur Reduktion des Kraftstoffverbrauchs und damit der CO2-Emissionen im Automobilbereich beitragen. Wie ist es der SHW AG möglich, sich im Geschäftsjahr 2013 so deutlich von der Marktentwicklung abkoppeln?

SHW AG:

Zunächst muss man konstatieren, dass sich im Jahr 2013 die Fahrzeugproduktion in Europa, unserem derzeitigen Hauptmarkt, mit 15,9 Mio. Einheiten nur sehr geringfügig von dem niedrigen Vorjahresniveau erholt hat.

Der Haupttreiber unseres Geschäfts sind jedoch die regulatorischen Vorgaben hinsichtlich einer deutlichen Absenkung der CO2-Emissionen von Kraftfahrzeugen. So sieht die EU-Kommission für Neufahrzeuge im Jahr 2021 einen durchschnittlichen Zielwert von 95 g CO2 / km vor. Zuletzt betrug der Wert etwa 132 g CO2 / km. Die Fahrzeughersteller können diese Ziele nur mit neuen CO2-optimierte Motoren- und Getriebegenerationen erreichen.

Bei uns waren es in erster Linie Produktneuanläufe im Geschäftsbereich Pumpen und Motorkomponenten, die zu dem Umsatzplus von 12,4 Prozent auf 365,6 Mio. Euro beigetragen haben. Im Speziellen waren es die elektrische Getriebeölpumpe für die Start-Stopp-Funktion und die variable Öl-/Vakuumpumpe, die sich zu echten „Verkaufsschlagern“ entwickelt haben.

Rüdiger Dalchow:

Der operative Cashflow hat sich im Jahr 2013 von 19,8 Mio. Euro auf über 30 Mio. Euro erhöht. Bitte erklären Sie diesen, doch sehr deutlichen, Anstieg für unsere Leser etwas genauer.

SHW AG:

Der Grund für den deutlichen Anstieg des operativen Cashflows ist relativ einfach. Es ist uns gelungen, das Working Capital sehr deutlich zu reduzieren.

Rüdiger Dalchow:

Die SHW AG plant die Präsenz in den USA wieder aufzubauen. Die Automobilkonzerne in den USA sind, nach einer längeren Durststrecke, wieder im Aufwind. Welches Potential sehen Sie für die SHW AG auf dem US-amerikanischen Markt?

SHW AG:

Der nordamerikanische Automobilmarkt ist mit 16,3 Mio. produzierten Fahrzeugen nach China (2013: 27,1 Mio. Fahrzeuge) der zweitgrößte der Welt und damit auch für uns als Zielmarkt hochinteressant.

Nach dem Verkauf unserer 50 Prozent Beteiligung an dem kanadischen Ölpumpenhersteller STT Technologies im Oktober 2012 haben wir im letzten Jahr damit begonnen, den Wiedereintritt in den nordamerikanischen Markt mit einer eigenen Tochtergesellschaft in die Wege zu leiten.

Nach der Gründung der kanadischen Tochtergesellschaft SHW Pumps & Engine Components Inc., Toronto, Ontario, am 17. Oktober 2013 wird das derzeit vierköpfige Team von Vertriebsmitarbeitern und Entwicklungsspezialisten um den General Manager Peter Krug im April das neue Entwicklungszentrum (inkl. Leistungs- und Dauerlauftestständen) und Verwaltungsgebäude in Brampton, Großraum Toronto, beziehen. Das Gebäude verfügt darüber hinaus über genügend Fläche, um einen ersten Truck & Off-Highway Auftrag abwickeln zu können.

Zielsetzung ist, bis zum Jahr 2018 in der Region Nord- und Südamerika auf einen Umsatz von etwa 100 Mio. Euro zu kommen. Dazu benötigen wir etwa fünf bis sechs größere Aufträge für Pkw-Ölpumpen.

Rüdiger Dalchow:

Seit dem 23.12.2013 ist notiert die Aktie der SHW AG im SDAX. Ist die Aufnahme in den SDAX für das Unternehmen nur eine Formalie oder sehen Sie hier weitere Vorteile für die SHW AG?

SHW AG:

Wir haben seit dem Börsengang im Juli 2011 kontinuierlich auf die Aufnahme in den SDAX hingearbeitet. Dieser Prozess hat Anfang November – nach der erfolgreichen Platzierung der verbliebenen SHW-Aktien aus dem Bestand von Nordwind Capital und der damit verbundenen Erhöhung des Streubesitzes von 41,7 Prozent auf 100 Prozent – deutlich an Dynamik gewonnen. Mit der Notierung im SDAX erhalten wir einen verbesserten Zugang zu neuen Investoren und eine erhöhte Wahrnehmung an den internationalen Finanzmärkten.

Rüdiger Dalchow:

Der Kurs der Aktien der SHW AG wird im letzten Jahr wohl alle investierten Anleger erfreut haben. Wie schätzen Sie die aktuelle Marktbewertung ein und lässt das aktuelle Umfeld noch weiteres Potential nach oben zu?

SHW AG:

Wir werden derzeit von fünf Researchhäusern gecovert. Davon empfehlen aktuell drei Banken die Aktie mit einem Kursziel von 58 Euro bis 60 Euro zum Kauf.

 

Ich bedanke mich herzlich bei Herrn Michael Schickling und der SHW AG für dieses aufschlussreiche Interview.